Donnerstag, Oktober 12, 2006

Der Untergang

Ich habe soeben aus dritter Hand erfahren, dass es mittlerweile erlaubt ist, das Auslassungszeichen - sprich: das Apostroph - auch beim Genitiv zu verwenden. Steht wohl so im Duden. Kann das jemand bestätigen? Nun haben alle Tinas, Ritas und Heidis dieser Welt auch noch recht, wenn sie solche Wortverstümmelungen wie "Heidi's Getränkeshop" und "Rita's Hairladen" an ihre Vorderfront am Haus pappen. Ich bin entsetzt. Und ich werde niemals mehr auf die richtige Verwendung von dem Genitiv pochen. Es hat ja sowieso keinen Sinn.

8 Comments:

At 10:51 vorm., Blogger Martin said...

Schockschwerenot! Deine dritte Hand hat doch tatsächlich Recht! Steht u.a. hier oder hier. Jetzt ist wirklich alles vorbei...

 
At 11:27 vorm., Blogger Stuessy said...

Wirklich vorbei wäre erst alle's, wenn man irgendwann mal F***e mit V schreiben dürfte. Aber solange das Falsch ist und bleibt, ist die Welt doch noch in Ordnung. :P

 
At 12:00 nachm., Blogger Wieze said...

@stuessy: Bitte wa's?

Ich finde den Ausdruck Deppenapostroph übrigens sehr gelungen. Hoffentlich steht das auch so im Duden.

 
At 1:55 nachm., Anonymous Kirsten said...

Naja, das geht ja grad noch. Nervt mich zwar auch, aber immer noch besser als das Plural-Apostroph bei CD's. *schüttel*

 
At 11:26 nachm., Blogger jonas said...

f***e schreibt man mit v. das klingt vulgärer!

 
At 2:42 nachm., Blogger Martin said...

Bravo Jonas! *DAUMENS HOCH*

 
At 4:28 nachm., Blogger Wieze said...

???? Was soll das? Ich bin erschüttert.

 
At 10:55 nachm., Blogger Gregor said...

Das schreibt man nur mit V wenn man Max Goldt glauben schenkt. Und was weiss der schon. In jeder anderen Hinsicht und definitiv unter lautmalerischem Aspekt ist ein sattes F eindeutig zu bevorzugen.

 

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home