Montag, Dezember 15, 2008

Das lustige Postkartenspiel

Am Freitag tanzten Arti und ich auf einer Party. Zugegeben, getanzt wurde nicht. Aber gespielt. Und das Spiel ging so: Es gab zwei Beutel - ein Beutelchen für die Mädchen, einen Beutel für die Jungen. Jeder durfte einmal in den jeweiligen Beutel greifen und eine halbe Postkarte ziehen. Die Postkarten waren vom Gastgeber-Freundin-Kind sorgfältig und kunstvoll in zwei Teile geschnitten worden. Aufgabe war es, den Besitzer des passenden Gegenstücks zu suchen, die Poka wieder zusammenzukleben und in einen dritten bereitgestellten Beutel zu legen. Am Ende sollte es eine Tombola geben, aber darum gehts jetzt gar nicht mehr. Ich habe mir das Spiel erklären und mehrere Postkartenschnipsel zeigen lassen. Die Postkarten sind alle mal an den Gastgeber geschrieben worden. Teilweise waren die Postkarten sehr dicht beschrieben. Man konnte alles gut lesen. Mindestens 5 Postkarten waren von mir mal an den Gastgeber geschrieben worden und wurden auf der Party jetzt herumgezeigt. Soll man sowas toll finden? Nun ja, dass Postkarten nicht ewig aufgehoben werden, sehe ich ja ein, obwohl ich alle Postkarten, die in den letzten 14 Jahren an mich geschrieben wurden, noch mit mir rumschleppe und auch immer wieder gern lese. Aber da ist jeder Jeck anders, oder so. Aber das persönliche Texte auf einer Party herumgezeigt werden und das man dann angesprochen wird, das ist schon seltsam. Ich habe mit einer anderen Gästin darüber gesprochen und wir waren unschlüssig, wie wir damit umgehen sollen. Der Gastgeber wird wohl nicht mehr so viele Postkarten bekommen. Zumindest nicht von den Leuten, die Gast auf seiner Party waren.

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